Bruchloser Übergang

Bausteine für ein Konzept "Bruchloser Bildungsgang am Hansa"

Folgende Übergänge finden aufgrund von Lehrer- bzw. Stufenwechseln statt:

Vonnach
GrundschuleGymnasium
Erprobungsstufe (Kl. 5/6)Mittelstufe (Kl. 7 - 9)
MittelstufeEinführungsphase (10/EF)
Einführungsphase (10/EF)Qualifikationsphase (Q1/Q2)

Übergabe

Hilfreich für die weitere Arbeit der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte ist es, beim jeweiligen Wechsel eine "Übergabe" zu machen. Wir unterschieden dabei zwischen der fachlichen und der pädagogischen Übergabe.

  • Fachliche Übergabe
    Dabei übergibt der Fachlehrer (der Kernfächer) eine Checkliste mit den behandelten inhaltlichen und methodischen Schwerpunkten und vermerkt, was laut Lehrplan eventuell nachgeholt oder vertieft werden sollte. Außerdem sollte der neue Fachlehrer Einblick in die geschriebenen Klassenarbeiten bzw. Klausuren und deren Ausfall erhalten.
  • Pädagogische Übergabe
    Die pädagogische Übergabe findet zwischen der/dem bisherigen Klassenlehrer/in und dem neuem Team statt und thematisiert fachliche, familiäre, gesundheitliche, persönliche und soziale Probleme des Schülers, sein Arbeits- und Sozialverhalten, gegebenenfalls "verborgene Schätze".
    Beim Wechsel von Klasse 7 nach 8 sollten auch Schülerinnen und Schüler erwähnt werden, die es "knapp" geschafft haben, da nach der 8 kein Schulformwechsel mehr möglich ist.
    In der Sek. I sollte auf Strukturstärken und -schwächen der Klasse hingewiesen werden.

Checklisten

Folgendes wäre für eine gelungene Übergabe zu leisten:

  • Fachlich
    Die Fachkonferenzen entwerfen die Checklisten.
    Die Fachlehrer heften die Klassenarbeiten im Sekretariatsordner ab.
  • Pädagogisch
    "Problemfälle" frühzeitig disziplinieren bzw. bei der Übergabe erwähnen.
  • Organisatorisch:
    Sek. II: In der Einführungsphase parallele Hauptfachkurse und parallele Klausuren

Teamkonferenzen

In den Sommerferien finden "Teamkonferenzen" statt:

  • Zeitrahmen ca. ½ Stunde pro Klasse (Einführungsphase 2 Stunden, Qualifikationsphase 2 Stunden)
  • Klassenlehrer werden von Nichtklassenlehrern hinsichtlich organisatorischer Arbeiten (Listen o. ä.) entlastet.

Mögliche Themenbereiche der Teamkonferenzen:

  • Besondere Stärken der Lerngruppe oder von größeren Teilgruppen
    Methoden: Vorträge, Gruppenarbeit, Präsentationen etc.
    Inhalte: Fachleistungen, Defizite, nicht "geschaffte" Inhalte etc.
  • Besondere Interessen der Lerngruppe oder von größeren Teilgruppen Geschichten erzählen, Bilder malen, Einsatz des Computers, Fußball, Kunst etc.
  • Besondere Strukturen der Lerngruppe oder von größeren Teilgruppen, z. B. Jungen- / Mädchendominanz
  • Besondere Auffälligkeiten der Lerngruppe oder von größeren Teilgruppen
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen, z. B.:
    besondere Lernleistungen im Fach ...,
    spielt Geige im Jugend-Sinfonieorchester,
    Jugendmannschaft im ASV / bei den "Kölner Haien"
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderen Interessensgebieten, z. B. Kunst
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernbiographien
  • Schülerinnen und Schüler mit besonderem familiären oder sozialen Umfeld
  • Schülerinnen und Schüler mit körperlichen Einschränkungen
  • Eltern mit besonderen pädagogischen Schwerpunkten